Roxie Nafousi über Selbstliebe, Spirale und Motivation bleiben
Roxie Nafousi ist Beraterin für emotionale Gesundheit, Autorin, ausgebildete Yogalehrerin, Botschafterin der Mental Health Foundation , Aktivistin für Selbstliebe und Kummerkasten auf Instagram. Ihr Einsatz, das Leben von Menschen mit emotionalen und psychischen Belastungen zu verändern und ihnen zu helfen, ihr Potenzial zu entfalten, hat sie zu einer bekannten Persönlichkeit der Wellness-Welt gemacht. Sie hat Workshops und Events zu Selbstliebe und Motivation für große Marken gestaltet und spricht regelmäßig auf Panels zu Wellness und mentaler Gesundheit im Vereinigten Königreich und darüber hinaus.
Anlässlich der #MentalHealthAwareness Week sprechen wir mit ihr über Selbstliebe, Gedankenspiralen und Motivation!
MU: Warum ist Selbstliebe so wichtig und wo fängt man am besten an?
RN: Selbstliebe zu kultivieren wirkt sich auf jeden Bereich unseres Lebens aus: auf unsere Beziehungen, unsere Arbeit, unsere persönliche Weiterentwicklung und unser gesamtes Wohlbefinden. So viele von uns tun sich damit schwer. Am besten beginnst du damit, dir deinen inneren Kritiker wirklich bewusst zu machen. Bewusstsein ist der Schlüssel. Wenn du ihn sprechen hörst, halt einen Moment inne und wähle einen neuen Gedanken, der ihn ersetzt. Anfangs fühlt sich das unangenehm an, aber mit etwas Übung hilft es dir wirklich, Selbstwertgefühl aufzubauen.
MU: Was sind deine Tipps, um motiviert zu bleiben und deine Ziele zu erreichen?
RN: Werde dir zuerst ganz klar über deine Vision und spüre hinein, wie es sich anfühlen wird, wenn du das Ziel erreichst. Dieses Gefühl wird dich antreiben. Akzeptiere dann, dass nicht jeder Tag leicht sein wird. Manchmal müssen wir einfach lernen, das Unbehagen auszuhalten – im Wissen, dass es einem größeren Ziel dient. Und dann zieh dich selbst zur Rechenschaft und übernimm Verantwortung, denn manchmal müssen wir daran erinnert werden, dass wir selbst die Zukunft gestalten, die wir erschaffen.
"Lass es langsam angehen, geh in deinem eigenen Tempo und schütze deinen Vibe"
MU: Was rätst du Menschen, die Angst davor haben, aus dem Lockdown zurückzukommen?
RN: Lass es langsam angehen, geh in deinem eigenen Tempo und schütze deinen Vibe – sag nicht Ja zu Dingen, die du nicht tun willst! Und wenn du kannst: Spür die Angst und mach es trotzdem. Manchmal müssen wir uns einfach hinauswagen, um uns daran zu erinnern, wie gut es sich anfühlt, wieder mit Menschen in Verbindung zu sein – auch wenn es sich anfangs etwas einschüchternd anfühlt.
MU: Wie stoppst du die Gedankenspirale, wenn du in einer schwierigen Situation steckst?
RN: Mach einen langen Spaziergang, atme, schreib Tagebuch, nimm ein Bad!
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