Naznin über Inhaltserstellung, Arbeit und Wohlbefinden
Naznin von @idressfortheapplause ist Fotografin, Stylistin, Konzeptkünstlerin und Bloggerin und lebt in Indien. Die Kreative erzählt uns, wie ein typischer Arbeitstag für sie aussieht, und gibt ihre besten Tipps für Content-Erstellung, Wellness und Matcha.
MU: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
N: Als freiberufliche Produktfotografin arbeite ich meistens von zu Hause aus. Ich beginne meinen Tag mit einem Spaziergang mit meinen Hunden, danach gibt es einen heißen Kamillentee, bei dem ich mir einen Moment nehme, um gar nichts zu tun und einfach nur zu sein. Anschließend schaue ich mir meine Notizen dazu an, was ich fotografieren möchte, und bestelle alle Requisiten, die ich für die Konzepte des Tages brauche. Nebenbei frühstücke ich eine Kleinigkeit und baue meine Ausrüstung auf. Dann lege ich los und fotografiere ein paar Stunden am Stück, bevor ich eine Mittagspause mache. Meistens mache ich mir einen kalten Matcha Latte, an dem ich während des Shootings nippe, und arbeite dann weiter. Je nach Deadline fotografiere und bearbeite ich manchmal am selben Tag. Gegen 18 Uhr höre ich mit dem Fotografieren auf, trinke einen Chai und entspanne mit meinen pelzigen Freunden. An Tagen, an denen ich nachts fotografieren muss, wird mein Frühstück am nächsten Tag zum Brunch, und ich versuche, es mit der Arbeit ruhiger anzugehen, um mich vom Stress der Nacht zu erholen.
MU: Welchen Rat würdest du angehenden Content-Creators geben?
N: Finde heraus, welche Art von Arbeit dich jeden Tag aus dem Bett holt. Bleib dabei und bleib beständig in dem, was du gerne tust. Versuch nicht nur, Marken und anderen Menschen zu gefallen. Erschaffe nur für dich selbst, als würde dir niemand zusehen. Sei dein eigenes Publikum. Deine Community wird nach und nach dazukommen und bei dir bleiben.
MU: Was sind deine besten Wellness-Tipps?
N: Mentales Wohlbefinden ist genauso wichtig wie körperliches. Bei manchen treibt das eine das andere an, bei anderen ist es umgekehrt. Wenn du gerade zu kämpfen hast, beginne mit dem, was dir leichter fällt. Achte darauf, was in deinen Körper gelangt – iss viel grünes Blattgemüse, buntes Gemüse und Obst. Sprich mit einem Therapeuten oder einem verlässlichen Freund. Halte dich von denen fern, die dir kein gutes Gefühl geben. Sei freundlich und such dir eine Tätigkeit, die selbstlos ist und regelmäßig anderen hilft – Menschen, Tieren oder der Umwelt. Das hilft dir, geerdet zu bleiben, und gibt deinem Leben zusätzlichen Sinn.
MU: Wie nimmst du dir neben der Arbeit Zeit für dich und sorgst für dich selbst?
N: An stressigen Tagen versuche ich, mich mit etwas zu belohnen, das ich gerne esse – das kann etwas so Gesundes wie eine Smoothie-Bowl sein oder etwas so Verführerisches wie ein Schoko-Haselnuss-Croissant oder ein Eisbecher. Auch wenn ich keine perfekte Bäckerin bin, mache ich manchmal Granola oder ein Kürbisbrot und genieße es bei einem Film oder einem Vlog. An Tagen, an denen mir das Kreativsein schwerfällt, schlafe ich. Ich zünde eine Duftkerze an, höre Musik, gieße meine Pflanzen. Abends genieße ich meine Hautpflege-Routine – ein Peeling, eine Maske oder eine Gua-Sha-Massage, um meine Haut ein wenig zu verwöhnen.
MU: Wie trinkst du Matcha am liebsten?
N: Ich liebe den klassischen heißen Matcha, aber zurzeit genieße ich ihn kalt mit etwas Mandelmilch und Honig. Manchmal gebe ich auch eine halbe Banane, Leinsamen und Haferflocken dazu und genieße das Ganze als Frühstück.